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Hamburg im Schnee

In der ersten Januarhälfte hatte ich ein paar Tage frei. Ich hatte Reiselust, wollte nicht fliegen, es sollte keine große Reise werden. So fiel die Wahl auf Hamburg – ganz in Ruhe – 5 Nächte. Ich hatte nicht geahnt, dass es eine Reise in den Schnee werden würde. Die Anreise mit der Bahn ab Würzburg verlief ohne Komplikationen (10 Minuten Verspätung sind unerheblich, wenn ich keinen Anschlusszug erreichen muss).

Für den nächsten Tag (Freitag, 09.01.2026) war Sturm angesagt (Schulen und Kitas geschlossen und die Aufforderung an die Bevölkerung, Zuhause zu bleiben). 

 

Gleich nach der Ankunft ging es in die Speicherstadt. Die Stadt war leer (wer macht schon in Hamburg nach den Weihnachtsferien Urlaub?) und die Fußwege dick mit Schnee bedeckt. Eine Szenerie, die ich eher in den Alpen erwarten würde als im Norden Deutschlands in Meeresnähe. 

 

Viele Museen wurden besucht, keins davon war voll.

Museen

Automuseum PROTOTYP

Das Automuseum PROTOTYP ist nicht besonders groß und überrascht mit seinen Schätzen. 

Speicherstadtmuseum

Das Speicherstadtmuseum erklärt anschaulich, die Geschichte der Speicherstadt. Es werden Werkzeuge gezeigt, mit denen Kaffee, Zucker und Tee verladen wurden. 

Miniatur Wunderland

Mein dritter Besuch im Miniatur Wunderland. Seit dem ersten Besuch im Jahr 2003 hat sich die Ausstellung sehr vergrößert. Draußen war Sturm, es waren nur wenige Besucher da, die angemeldeten Kitagruppen haben abgesagt und wir konnten die Ausstellung über 6 Stunden genießen. Alle 15 Minuten ändert sich die Beleuchtung und es wird Nacht.

Spicy's Gewürzmuseum

Spicy’s Gewürzmuseum hat eine sehr liebevoll zusammengestellte Ausstellung. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Audiotour (im Eintritt inkl., mit dem Smartphone über QR-Code zu hören, Kopfhörer mitnehmen ;-)).  

Museumsschiff RICKMER RICKMERs

Museum für Kunst und Gewerbe

Auf Empfehlung einer Freundin ging es ins Museum für Kunst und Gewerbe in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Ausstellung ist extrem abwechslungsreich. Besonders gefallen hat mir das „Lebensbaumprojekt“ des Künstlers Ernst Gamperl und die Spiegel-Kantine

Phoxxi und Deichtorhallen

Besuch des PHOXXI und der Ausstellung AMERICAN CYCLES von Philip Montgomery. Beeindruckende Fotos, allerdings hat mich die Zusammenstellung etwas ratlos zurückgelassen. Im Nachhinein bin ich der Meinung, dass die kostenlose Führung sehr hilfreich gewesen wäre.

Anschließend ging es in die Deichtorhallen. Dort hat es zeitlich mit der Führung durch die Ausstellung der Werke von Huguette Caland gepasst und es war sehr erhellend.

Elbphilharmonie

Die Elphi: von außen, von der Fähre aus, auf der Aussichtsterrasse (Plaza), Ausblick über Hamburg und den Hafen. Abschluss der Reise war ein Konzert im großen Saal. Die Akustik ist beeindruckend klar.

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